Formales Votum zum Pfarreientwicklungsprozess (PEP)


Die Mitglieder des Kirchenvorstandes und des Pfarrgemeinderates haben am Donnerstag, 30.11.2017 über das Votum zum Pfarreientwicklungsprozess abgestimmt.

.

Nachfolgend können Sie das Votum, das nun dem Bischof zur Genehmigung vorgelegt wurde, nachlesen.

 

Mit Schreiben vom 03.04.2018 hat Bischof Dr. Overbeck uns seine positive Stellungnahme zum Votum übersandt.

Er ermutigt uns, das uns selbst erklärte Ziel, die besondere Situation der Pfarrei zum Anlass zu nehmen und die Möglichkeit "zum Neuanfang, zum Zusammenwachsen, zum Ballastabwerfen und zur Neuorientierung" zu nutzen.

 

Nun beginnt die Phase HANDELN, zu der es gilt, planmäßig vorzugehen, die einzelnen Schritte nacheinander abzuarbeiten und ganz bewusst die gesteckten Ziele zu verfolgen.

 

In regelmäßigen Abständen werden wir weitere Informationen an dieser Stelle veröffentlichen.

Formales Votum zum Download

Download
Formales Votum ohne Anhänge.pdf
Adobe Acrobat Dokument 1.5 MB

Anlagen zum Votum

Download
Votum Anlagen.pdf
Adobe Acrobat Dokument 850.8 KB

Pfarreientwicklung – Phase DREI - HANDELN

 

Nach Annahme unseres Votums durch den Bischof, geht es nun in der Phase Handeln an die Umsetzung. Aus diesem Grunde wurde eine Lenkungsgruppe gebildet, die aus Mitgliedern des Kirchenvorstandes, des Pfarrgemeinderates, des Pastoralteams und des Verwaltungsleiters besteht. 

 

Zunächst stand die Klärung der Frage im Raum: Welche konkreten Vorhaben und Arbeitsaufträge ergeben sich aus dem genehmigten Votum?

 

Eine große Aufgabe ist der Umgang mit unseren pastoralen Gebäuden. In Zusammenarbeit mit dem Bistum wurde daher der sogenannte ImPlan (Immobilienplan) erstellt, in dem die erforderliche Reihenfolge und geeignete Maßnahmen festgelegt wurden.

 

Der Kirchenvorstand und der Pfarrgemeinderat haben in ihren Sitzungen der in diesem Plan beschriebenen Vorgehensweise zugestimmt.

 

In einer strengen zeitlichen Abfolge werden bis zum Jahr 2030 alle Kirchen und pastoralen Gebäude unterschiedliche Nutzungs- und Umnutzungsbedingungen erfahren.

 

Als erste Maßnahme steht die Schließung der Kirche St. Michael zeitnahbevor. Der Erpachtvertrag mit dem neuen Nutzer wurde zwischenzeitlich abgeschlossen. Zwischen Ostern und Pfingsten wird in St. Michael die letzte heilige Messe gefeiert. Zum Jahreswechsel wird der neue Investor die Kirche vereinbarungsgemäß übernehmen. Das Gemeindeheim St. Michael wird weiterhin für die pastorale Aufgaben zur Verfügung stehen. Das Jugendforum kann auch nach der Übernahme seine Arbeit am bisherigen Ort fortsetzen. Der Kindergarten wird ausgebaut und nimmt dann seine Arbeit wieder auf.

 

In einem nächsten Schritt wird für die Kirche St. Ignatius eine Machbarkeitsstudie erstellt, d. h. es wird nach Möglichkeiten zur Umnutzung gesucht. Dabei ist noch offen, ob das Kirchengebäude einer Fremdnutzung zugeführt wird oder in eigener Regie geplant wird.

 

Das Ignatiushaus bleibt im Eigentum der Pfarrei und wird weiterhin von der deutschen und italienischen Gemeinde genutzt werden können.

 

Die Kirche St. Bonifatius bleibt auf unbestimmte Zeit als pastorales Gebäude nutzbar. Für Wohnhaus und das Gemeindeheim in St. Bonifatius werden in naher Zukunft ebenfalls Machbarkeitsstudien erstellt.

 

Rund um St. Gertrud gilt es zunächst das benötige Raumprogramm zu klären. Danach wird für das gesamte Areal eine Machbarkeitsstudie erstellt.

 

Der Fortbestand der Kirche Heilig Kreuz ist abhängig von der Anwesenheit der Franziskanerpatres an diesem Standort.

 

Die Nutzung des dortigen Gemeindeheims wird überdacht.

 

 

 

Neben dem Problem der gebäudlichen Nutzungen ist auch die zukünftige pastorale Umgestaltung eine große Herausforderung. Schon jetzt treffen sich die Vorsitzenden aus den vier Gemeinderäten und gestalten einen Entwurf zur „pastorale Routenplanung“. Darin werden die pastoralen Projekte, die dazugehörige Zeitplanung, das nötige Raumkonzept und das Vorgehen festgelegt, präzisiert und vereinbart.  Auch zu dieser Thematik wird es in Kürze eine Hilfestellung des Bistums geben.

 

Alle Vorschläge aus den einzelnen Arbeitsgruppen werden den Mitgliedern des Kirchenvorstandes und des Pfarrgemeinderates zur Beratung und Abstimmung vorgelegt.

 

Zum gesamten Thema Pastoral- und Immobilienplan treffen sich die Mitglieder des Kirchenvorstandes, des Pfarrgemeinderates und weitere Verantwortliche im Februar 2019 zu einer Klausurtagung.

 

 

 

 

 

Gemeinde St. Gertrud

Gemeinde Heilig Kreuz

Gemeinde St. Bonifatius

Gemeinde St. Ignatius