Prävention gegen sexualisierte Gewalt

Kinder, Jugendliche und schutz- oder hilfebedürftige Erwachsene müssen sich im kirchlichen Raum nicht nur sicher fühlen können, sondern müssen dort auch sicher sein. Um dies zu erreichen, muss alles getan werden, damit sexualisierte Gewalt, sexueller Missbrauch, an ihnen verhindert wird.

 

Verschiedene Aspekte sind bei der Präventionsarbeit besonders wichtig: Zunächst müssen Kinder und Jugendliche darin bestärkt werden, dass sie wie Erwachsene Rechte haben und dass sie sich gegen jede Form von Gewalt wehren können. In Einrichtungen muss sichergestellt sein, dass Menschen, die bereits einmal wegen Missbrauch verurteilt wurden, nicht im Kontakt mit Kindern und Jugendlichen beschäftigt werden.

 

Die kirchlichen Mitarbeiter/innen, Priester, aber auch Eltern und Ehrenamtliche müssen über Missbrauch, über die Strategien von Tätern Bescheid wissen. Sie müssen hinschauen und wissen, wie man angemessen einschreitet, wo Grenzen verletzt werden und wann ein anderer Mensch geschützt werden muss. Es gilt, eine neue Kultur der Achtsamkeit im Umgang miteinander zu entwickeln.

Institutionelles Schutzkonzept (ISK)

Das ISK beschreibt systematisch die Bemühungen des Trägers, die verschiedenen Maßnahmen zur Prävention von sexualisierter Gewalt in Beziehung zueinander zu bringen und diese zu einem verbindlichen Gesamtkonzept zusammenzufügen und festzuschreiben, nach dem Motto: „Das ist Standard bei uns." Grundlage für die Erstellung bildet eine Bestandsaufnahme der Strukturen, Orte, Regeln, der Organisationskultur und der Haltung der haupt-, neben- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden (Risikoanalyse).

Ansprechpartner in der Pfarrei St. Gertrud

Pfarrei St. Getrud

Rottstraße 36

45127 Essen

 

Telefon: 0201 - 24 73 60
Telefax: 0201 - 24 73 646

Email: buero@st-gertrud-essen.de

Präventionsbeauftragte der Pfarrei

Kirsten Smith

praevention@st-gertrud-essen.de


Gemeinde St. Gertrud

Gemeinde Heilig Kreuz

Gemeinde St. Bonifatius

Gemeinde St. Ignatius